Die Vorstudie

Die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald hat am 4. Dezember 2018 beschlossen, eine Vorstudie auf den Weg zu bringen, die die Grundlagen für eine Regiopole ausloten soll. Mit den 2016 beschlossenen Leitbildern und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland hat die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) in den „neuen Leitlinien“ neben der Stärkung und Weiterentwicklung der Metropolregionen, erstmals explizit auf die herausragende Bedeutung von „Regiopolen“ als Wachstums- und Innovationskerne außerhalb dieser hingewiesen.

Die Region Mittelrhein-Westerwald ist schon aufgrund ihrer Lage zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen mit den Metropolregionen Rheinland und Frankfurt/Rhein-Main sowie den verschiedenen etablierten Kooperationsräumen eine Region, die geprägt ist von länderübergreifender Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Diese soll über die Ausweisung einer Regiopole ausgeweitet werden.

Die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald betreut den weiteren Prozess, der im intensiven Dialog mit den regionalen und kommunalen Akteuren stattfinden soll. Mit der Vorstudie wurde Prof. Dr. Stefan Greiving in Kooperation mit Prof. Dr. Thorsten Wiechmann, Dr. Thomas Terfrüchte sowie das Büro agl Hartz • Saad • Wendl beauftragt.

Zeitlicher Ablauf der Vorstudie

Zwischenbericht 1: Darstellung der Verflechtungsbereiche in der Region und Abgrenzung der Regiopole mit Kernbereich 
                                und erweitertem Bereich, Oktober 2019

Zwischenbericht 2: Raumanalyse des Entwicklungsbereiches Koblenz / Mittelrhein / Montabaur, März 2020

Zwischenbericht 3: kommunale und teilregionale Ansätze sowie Handlungsansätze einer Regiopole, Juni 2020

Endbericht:             November 2020

Workshops und Interviews

In den Phasen 3 bis 5 ist die Rückkopplung in die Region und aus der Region von besonderer Bedeutung. Hierzu werden entsprechend der fachlichen Anforderungen Workshops und Interviews organisiert:

  • Workshop mit dem Fachbeirat zur SWOT-Analyse/Regiopolindex durchzuführen,
  • qualifizierte Interviews mit Kommunen zur Ermittlung bestehender relevanter kommunaler und teilregionaler Konzepte.